Positionen der KGNW

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Forderungskatalog an die neue Landesregierung

Bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022 geht es für die Krankenhäuser um entscheidende Zukunftsthemen. Im Fokus steht die Umsetzung des vom Land initiierten Krankenhausplans, der ab Sommer vor Ort in regionale Planungsverfahren mündet. Daneben geht es vor allem darum, die NRW-Krankenhäuser durch Investitionsförderung des Landes zukunftsfest zu machen und ihnen darüber hinaus die gesetzlich verankerte Klimaneutralität bis 2045 zu ermöglichen. Die neue Landtagswahl-Broschüre „Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen: Auf uns kommt es an. Sichere Säule der Patientenversorgung.“ der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) führt die damit verbundenen Forderungen an die kommende Landesregierung detailliert auf. Der Forderungskatalog richtet sich sowohl an die Landtagsabgeordneten aller Fraktionen als auch an die Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlkreisen. Mehr

Zukunftsbild „Klimaneutrales Krankenhaus“

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung stellen die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen vor enorme Herausforderungen. Sie müssen beachtliche Investitionsmittel aufbringen, um die Gebäude energetisch zu sanieren, ihre Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Quellen umzustellen und nachhaltige Lösungen für das Raumklima einzuführen. Denn mit einem Anteil von 5,2 Prozent des bundesweiten CO2-Ausstoßes liegt der deutsche Gesundheitssektor nur wenig hinter der Stahlindustrie (fast 6 Prozent). Einen großen Teil davon verursachen die Krankenhäuser, wie das Wuppertal Institut in einem Gutachten für die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) die Ausgangslage beschreibt. Die Expertise entwirft für die 315 Plankrankenhäuser ein „Zielbild Klimaneutrales Krankenhaus“, das zehn konkrete Maßnahmen und ihre Effekte auf das Klima darstellt. In einem zweiten Gutachten hat das hcb Institut for Health Care Business (Essen) die erforderlichen finanziellen Rahmenbedingungen analysiert und Handlungsempfehlungen formuliert. Wichtige Aussage ist, dass die unausweichliche Transformation der Kliniken hin zur Klimaneutralität nur mit einem neu zu schaffenden Krankenhaus-Klimafonds gewährleistet werden kann. Mehr

Investitionsbarometer NRW

Den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern fehlen jedes Jahr 1,23 Milliarden Euro Investitionsmittel für Substanzerhalt und Modernisierung bei Gebäuden und Anlagen. Die vom Land 2019 bereitgestellten 626 Millionen Euro deckten nur etwa ein Drittel des tatsächlichen Bedarfs von rund 1,85 Milliarden Euro, wie das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (Essen) und die hcb GmbH in ihrem neuen Investitionsbarometer NRW feststellen. „Die Krankenhäuser in NRW leben schon seit vielen Jahren auf Kosten der eigenen Substanz. Die nächste Landesregierung muss diesen Substanzverzehr in den Krankenhäusern zügig beenden. Dafür muss sie eine bedarfsgerechte Investitionsfinanzierung dieser elementaren Daseinsvorsorge sicherstellen“, forderte der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Ingo Morell. Mehr

Umfragen zum Investitionsbedarf

Eine repräsentative Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Innofact AG vom Februar 2022, das Patiententinnen und Patienten sowie Mitarbeitende und Führungskräfte der NRW-Kliniken befragt hat, zeigt: Die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Krankenhaus-Patientinnen und Patienten in NRW, nehmen den Investitionsstau in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern bewusst wahr und sehen die künftige Landesregierung in der Verantwortung für die Entwicklung der Krankenhäuser in NRW – und zwar mehr als die Krankenhäuser selbst oder den Bund. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse für Sie im neuen Krankenhaus-Bulletin 02/2022 zusammengefasst. Dazu zählen auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Deutschen Krankenhaus-Instituts (DKI): Es hat mit Blick auf die Rolle der Krankenhäuser die Versorgungslage im niedergelassenen Bereich und bei den Notfallambulanzen untersucht. Mehr

Krankenhaus-Gipfel NRW

Es war ein denkwürdiger Moment: viermal ein klares „Ja“. Dass die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen derzeit eindeutig zu wenig Investitionsfördermittel erhalten, ist das einhellige Bekenntnis der vier Parteien, die nach der Landtagswahl als Koalitionspartner in Frage kommen. Beim Krankenhaus-Gipfel NRW am 3. März haben die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Mona Neubaur, die Spitzenkandidaten von SPD und FDP, Thomas Kutschaty und Dr. Joachim Stamp und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann für die CDU den Blick nach vorne auf die Krankenhauspolitik in der kommenden Legislaturperiode gerichtet. Auf Einladung der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) diskutierten sie 90 Minuten lang auf dem Podium über Investitionen, Krankenhausplanung und eine sichere Daseinsvorsorge. Die als Livestream übertragene Debatte können Sie gerne jetzt noch auf YouTube verfolgen. Mehr

Unsere Forderungen an die neue Bundesregierung

Verlässliche Hilfe, wenn’s drauf ankommt: Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen sind ein sicherer Partner für die gesundheitliche Versorgung der Menschen in diesem Land. Ihre zentrale Bedeutung als Rückgrat unseres sehr guten Gesundheitssystems hat sich in der Pandemie deutlich gezeigt. Diese Rolle werden und wollen die Kliniken auch weiterhin spielen. Damit sie es können, muss die neue Bundesregierung wichtige Weichenstellungen dringend angehen.Die Broschüre „Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen: Auf uns kommt es an. Sichere Säule der Patientenversorgung.“ der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) führt diese Forderungen detailliert auf. Der Forderungskatalog richtet sich an die neue Bundesregierung mit ihrem Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sowie an die nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen. Mehr

Krankenhausplan 2021

Ende August 2021 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung die Grundzüge einer neuen Krankenhausplanung vorgestellt. Mit der neuen Planungssystematik soll das Bett als Planungsgröße abgelöst werden. Künftig soll ein System aus Leistungsbereichen und Leistungsgruppen mit Mindestvoraussetzungen und Auswahlkriterien zur Grundlage der Krankenhausversorgung werden. Das Ministerium als Autor dieser Planung hat die Grundzüge in Kooperation mit den Ärztekammern, den Krankenkassen und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen ausgearbeitet. Der neue Krankenhausplan für NRW funktioniert jedoch nur mit ausreichenden finanziellen Mitteln. Daher erwarten die Krankenhäuser von Land und Kassen sichere Zusagen. Lesen Sie hier unsere vollständige Position.