Positionen der KGNW

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Investitionsbarometer NRW

Den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern fehlen jedes Jahr 1,23 Milliarden Euro Investitionsmittel für Substanzerhalt und Modernisierung bei Gebäuden und Anlagen. Die vom Land 2019 bereitgestellten 626 Millionen Euro deckten nur etwa ein Drittel des tatsächlichen Bedarfs von rund 1,85 Milliarden Euro, wie das RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (Essen) und die hcb GmbH in ihrem neuen Investitionsbarometer NRW feststellen. „Die Krankenhäuser in NRW leben schon seit vielen Jahren auf Kosten der eigenen Substanz. Die nächste Landesregierung muss diesen Substanzverzehr in den Krankenhäusern zügig beenden. Dafür muss sie eine bedarfsgerechte Investitionsfinanzierung dieser elementaren Daseinsvorsorge sicherstellen“, forderte der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), Ingo Morell. Mehr

Unsere Forderungen an die neue Bundesregierung

Verlässliche Hilfe, wenn’s drauf ankommt: Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen sind ein sicherer Partner für die gesundheitliche Versorgung der Menschen in diesem Land. Ihre zentrale Bedeutung als Rückgrat unseres sehr guten Gesundheitssystems hat sich in der Pandemie deutlich gezeigt. Diese Rolle werden und wollen die Kliniken auch weiterhin spielen. Damit sie es können, muss die neue Bundesregierung wichtige Weichenstellungen dringend angehen.Die Broschüre „Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen: Auf uns kommt es an. Sichere Säule der Patientenversorgung.“ der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) führt diese Forderungen detailliert auf. Der Forderungskatalog richtet sich an die neue Bundesregierung mit ihrem Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sowie an die nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen. Mehr

Krankenhausplan 2021

Ende August 2021 hat die nordrhein-westfälische Landesregierung die Grundzüge einer neuen Krankenhausplanung vorgestellt. Mit der neuen Planungssystematik soll das Bett als Planungsgröße abgelöst werden. Künftig soll ein System aus Leistungsbereichen und Leistungsgruppen mit Mindestvoraussetzungen und Auswahlkriterien zur Grundlage der Krankenhausversorgung werden. Das Ministerium als Autor dieser Planung hat die Grundzüge in Kooperation mit den Ärztekammern, den Krankenkassen und der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen ausgearbeitet. Der neue Krankenhausplan für NRW funktioniert jedoch nur mit ausreichenden finanziellen Mitteln. Daher erwarten die Krankenhäuser von Land und Kassen sichere Zusagen. Lesen Sie hier unsere vollständige Position.