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Krankenhäuser erklären ihre Bereitschaft zur Teilnahme am Aktionsplan Hygiene

26.01.2011

Düsseldorf, 26. Januar 2011 – „Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sowie die Minimierung von Infektionsrisiken hat für alle nordrhein-westfälischen Kliniken oberste Priorität“, erklärte Dr. Rossels, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) zu dem Aktionsplan Hygiene des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen. Zudem bekräftigte er die Bereitschaft der KGNW, gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesens den Schutz der Patientinnen und Patienten vor Krankheitserregern zu verbessern

Zu den angestrebten Maßnahmen gehören die Aufklärung der Bevölkerung mit Kampagnen zu den Themen „persönliche Hygiene“, „Krankenhaushygiene“ und „Antibiotika-Einsatz“. Auch ist der flächendeckende Ausbau eines Frühwarnsystems ebenso geplant wie die Förderung der Aus-und Weiterbildung rund um das Thema Hygiene für alle im Bereich von Medizin und Pflege tätigen Beschäftigten.

Dr. Rossels begrüßte die von Ministerin Barbara Steffens hervorgehobene Bedeutung einer Einbeziehung aller Bereiche im Gesundheitswesen, da nur gemeinsam eine Verbesserung des Patientenschutzes zu erreichen sei. So müsse beispielsweise die Verordnung von Antibiotika in den Focus rücken. Auch die Kliniken in NRW stellen sich Ihrer Verantwortung.

Die Ministerin hatte erklärt, mit der Bundesebene Gespräche führen zu wollen, wie zusätzliche Maßnahmen zu finanzieren seien. Hierzu betonte der Präsident der KGNW, dass aufgrund der Unterfinanzierung der Krankenhäuser eine Finanzierung von zusätzlichen Hygienemaßnahmen zwingend erfolgen müsse.

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