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Termine

28.04.2020, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: "Krankenhausstrategien in ländlichen Gebieten" am 28.04.2019 in Düsseldorfmehr

05.05.2020, Köln:
DKI: Qualifizierung zum "Betrieblichen Gesundheitsmanager/in in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen" am 05.05.2020 in Kölnmehr

25.05.2020, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: "Konferenz: MDK-Strukturprüfungen im Krankenhaus erfolgreich bestehen" am 25.05.2020 in Düsseldorfmehr

4.2.1 Modul NWIF

DeQS-Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ - Modul NWIF

Die Datenerhebung zur Bestimmung der Raten an postoperativen Wundinfektionen setzt sich aus der fallbezogene QS-Dokumentation im Krankenhaus (NWIF-Bögen) und den Tracer-Eingriffen (Sozialdaten der Krankenkassen) zusammen. Mit der fallbezogenen Dokumentation der NWIF-Bögen im Krankenhaus werden Informationen zu Infektionen erfasst, die potentiell im Nachgang von vorherigen Operationen auftreten. Die Auslösung der fallbezogenen QS-Dokumentation (NWIF-Bögen) hat zum Ziel, Wundinfektionen zu identifizieren, die sich im Anschluss an Tracer-Eingriffe entwickelt haben. Hierzu dokumentieren Krankenhäuser Infektionen bei Patientinnen und Patienten und geben eine medizinische Einschätzung ab, ob die vorhandene Infektion in einem Zusammenhang mit einer vorangegangenen Operation steht.

Der Großteil der Datenerfassung geschieht dabei ohne händische Datenerfassung. Im Krankenhaus muss lediglich die fallbezogene QS-Dokumentation ausgefüllt werden, die dann ausgelöst wird, wenn eine „potentielle Wundinfektion“ (gemäß der Spezifikation) vorliegt. Die fallbezogene QS-Dokumentation im Verfahren QS WI umfasst eine schlanke Dokumentation von lediglich vier Fragen.
Die Datenannahmestelle Krankenhaus bei der KGNW nimmt die Datensätze des DeQS-Verfahrens „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ (QS WI, Modul NWIF) an. Dokumentationspflichtigee Datensätze senden Sie an: .

Zu beachten ist, dass nur Patientinnen und Patienten über 18 Jahren mit gesetzlicher Krankenversicherung im Verfahren eingeschlossen sind. Auch sind lediglich die Infektionen dokumentationspflichtig, die stationär behandelt wurden.

Ermittlung von postoperativen Wundinfektionen
Die Operationen, denen eventuell aufgetretene Wundinfektionen zugeordnet werden (Tracer-Eingriffe), werden aus Abrechnungsdaten der Krankenhäuser (§ 301-Daten), der Vertragsärzte (§ 295-Daten) und der Krankenkassen (§ 299-Daten) ermittelt.

Über eine Verknüpfung der pseudonymisierten patientenidentifizierenden Daten (PID) können die QS-Daten (Sozialdaten der Krankenkassen und fallbezogene QS-Dokumentation aus den Krankenhäusern) sektorenübergreifend betrachtet und analysiert werden. Im QS-Verfahren werden die Tracer-Eingriffe (ambulante und/oder stationäre Operationen) qualitätsgesichert, denen eine potentielle postoperative Wundinfektion (fallbezogene QS-Dokumentation) abschließend zugeordnet werden kann. Dieser Schritt erfolgt durch das IQTIG unter Verwendung der Sozialdaten.

Beachte:
Die Auslösung der fallbezogenen QS-Dokumentation in QS WI hat zum Ziel, Wundinfektionen zu identifizieren, die sich im Anschluss an Tracer-Eingriffe entwickelt haben. Hierzu dokumentieren Leistungserbringer die fallbezogene QS-Dokumentation. Das IQTIG nutzt die Patientenpseudonyme und führt die Daten der QS-Dokumentation mit den Sozialdaten der Krankenkassen zusammen. Dies soll erstmals für die Daten des Erfassungsjahres 2020 erfolgen. Erst dadurch kann eine Aussage darüber getroffen werden, ob es sich bei der behandelten Infektion um eine nosokomiale postoperative Wundinfektion handelt und von welchem Leistungserbringer diese Operation durchgeführt wurde.
Das QS-Verfahren QS WI versteht sich von 2017 bis 2021 als lernendes Verfahren. Auf Basis der Auswertungen werden grundsätzlich keine qualitätssichernden Maßnahmen ergriffen. In Ausnahmefällen, wenn Auffälligkeiten erkannt werden, können allerdings Maßnahmen abgeleitet werden.