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20.06.2018, Münster:
Forum Fachkräftemangel: Der Fachkräftemangel als Innovationstreiber am 20.06.2018 in Münstermehr

27.06.2018, Duisburg:
12. Krankenhaus-Qualitätstag am 27.06.2018 in Duisburgmehr

05.07.2018, Crown Plaza Düsseldorf - Neuss:
2. „Keine Keime“-Hygiene-Konvent am 5. Juli 2018 in Neuss einmehr

4.2.1 Modul NWIF

Qesü-Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ - Modul NWIF

Die Datenerhebung zur Bestimmung der Raten an postoperativen Wundinfektionen setzt sich aus der fallbezogene QS-Dokumentation im Krankenhaus (NWIF-Bögen) und den Tracer-Einrgiffen (Sozialdaten der Krankenkassen) zusammen. Mit der fallbezogenen Dokumentation der NWIF-Bögen im Krankenhaus werden Informationen zu Infektionen erfasst, die potentiell im Nachgang von vorherigen Operationen auftreten. Die Auslösung der fallbezogenen QS-Dokumentation (NWIF-Bögen) hat zum Ziel, Wundinfektionen zu identifizieren, die sich im Anschluss an Tracer-Eingriffe entwickelt haben. Hierzu dokumentieren Krankenhäuser Infektionen bei Patientinnen und Patienten und geben eine medizinische Einschätzung ab, ob die vorhandene Infektion in einem Zusammenhang mit einer vorangegangenen Operation steht.

Der Großteil der Datenerfassung geschieht dabei ohne händische Datenerfassung. Die Operationen, denen eventuell auftretende Wundinfektionen zugeordnet werden (sogenannte „Tracer-OPs“), werden aus Abrechnungsdaten der Krankenhäuser (§ 301-Daten), Vertragsärzte (§ 295-Daten) und der Krankenkassen (§ 299-Daten) erhoben. Im Krankenhaus muss lediglich die fallbezogene QS-Dokumentation ausgefüllt werden, die dann ausgelöst wird, wenn eine „potentielle Wundinfektion“ (gemäß der Spezifikation) vorliegt. Die fallbezogene QS-Dokumentation im Verfahren QS WI umfasst eine schlanke Dokumentation von maximal 4 Fragen.
Die Datenannahmestelle Krankenhaus nimmt ab dem 09.01.2017 Datensätze des Qesü-Verfahrens „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ an. Dokumentationspflichte Datensätze senden Sie an:
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Für welche Patienten dokumentationspflichtige Datensätze zu übermitteln sind, kann der QS-Basisspezifikation für Leistungserbringer entnommen werden.

Ermittlung von postoperativen Wundinfektionen
Über eine Verknüpfung der pseudonymisierten patientenidentifizierenden Daten (PID) können die QS-Daten (Sozialdaten der Krankenkassen und fallbezogen QS-Dokumentation aus den Krankenhäusern) sektorenübergreifend betrachtet und analysiert werden. Im QS-Verfahren werden die Tracer-Eingriffe (ambulante und/oder stationäre Operationen) qualitätsgesichert, denen eine potentielle postoperative Wundinfektionen (fallbezogene QS-Dokumentation) abschließend zugeordnet werden kann. Dieser Schritt erfolgt durch das IQTIG unter Verwendung der Sozialdaten. Die Aufgabe des Leistungserbringers besteht lediglich darin, nach Auslösung die verpflichtende QS-Dokumentation auszufüllen und die Daten fristgerecht zu übermitteln.

Beachte:
Die Auslösung der fallbezogenen QS-Dokumentation in QS WI hat zum Ziel, Wundinfektionen zu identifizieren, die sich im Anschluss an Tracer-Eingriffe entwickelt haben. Hierzu dokumentieren Leistungserbringer die fallbezogene QS-Dokumentation. Die Zusammenführung der Daten erfolgt durch das IQTIG auf der Basis der Patientenpseudonyme. Erst hier kann eine Aussage darüber getroffen werden, ob es sich bei der behandelten Infektion um eine nosokomiale postoperative Wundinfektion handelt.


Zudem werden nur Patienten über 18 Jahren mit gesetzlicher Krankenversicherung in das QS-Verfahren eingeschlossen. Auch sind lediglich die Infektionen dokumentationspflichtig, die stationär behandelt wurden.
Das QS-Verfahren QS WI versteht sich in den ersten fünf Jahren als Lernverfahren. Auf Basis der Auswertungen werden grundsätzlich keine qualitätssichernden Maßnahmen ergriffen. In Ausnahmefällen, wenn Auffälligkeiten erkannt werden, können allerdings Maßnahmen abgeleitet werden.

Weitere Informationen zum QS-Verfahren QS WI finden sich auf der Website vom IQTIG.