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11.09.2020, Berlin:
Veranstaltung „Energieeffizienz in Gesundheitseinrichtungen – nachhaltig, wirtschaftlich, rechtssicher“ am 11.09.2020 in Berlinmehr

4.2 QS-Verfahren QS WI

DeQS-Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“

Am 01.01.2017 wurde das QS-Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ (QS WI) im Rahmen der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung gemäß Qesü-RL gestartet und am 22.11.2018 in die Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) überführt.

Das Verfahren hat die Vermeidung postoperativer Wundinfektionen zum Ziel. Krankenhäuser und Arztpraxen sind verpflichtet, systematisch Daten zum Auftreten von postoperativen Wundinfektionen nach chirurgischen Eingriffen zu erheben.

Das QS-Verfahren QS WI besteht aus zwei Teilen.
Zum einen aus einer Datenerhebung zur Bestimmung der Raten an postoperativen Wundinfektionen (Modul NWIF) und zum anderen aus einer Einrichtungsbefragung zur Compliance von Hygieneanforderungen (Module NWIEA/NWIES). Die Wundinfektionsraten werden nur für Operationen der Fachgebiete Chirurgie/Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie/Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie und Herzchirurgie ausgewertet. Das QS-Verfahren QS WI setzt sich aus folgenden Erhebungen zusammen:

1. Datenerhebung zur Bestimmung der Raten an postoperativen Wundinfektionen
a. die Sozialdaten bei den Krankenkassen (Operationen in Praxen und Krankenhäusern)
b. die fallbezogene QS-Dokumentation zu postoperativ aufgetretenen Wundinfektionen bei den stationären Leistungserbringern (Modul NWIF)
2. Einrichtungsbefragung (Module NWIEA/NWIES)

Auch für dieses DeQS-Verfahren (QS WI) ist die KGNW als Datenannahmestelle Krankenhaus (DAS-KH) für die Entgegennahme der Daten der Krankenhäuser verantwortlich.

Weitere Informationen zum QS-Verfahren QS WI finden sich auf der Website vom IQTIG.