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20.01.2021, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: Umsetzung des Zukunftsprogramms Krankenhäuser nach dem KHZG - inkl. Live-Streaming - am 20.01.2021 in Düsseldorfmehr

08.03.2021, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: PPP-RL - Handlungsbedarf in 2021 - inkl. Live-Streaming am 08.03.2021 in Düsseldorfmehr

19.04.2021, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: MD-Rechnungs- und Strukturprüfungen im Krankenhaus erfolgreich bestehen - inkl. Live-Streaming - am 19.04.2021 in Düsseldorfmehr

4.2 QS WI

DeQS-Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“

Am 01.01.2017 wurde das QS-Verfahren „Vermeidung nosokomialer Infektionen: Postoperative Wundinfektionen“ (QS WI) im Rahmen der einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung gemäß Qesü-RL gestartet und am 22.11.2018 in die Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung (DeQS-RL) überführt.

Das Verfahren hat die Vermeidung postoperativer Wundinfektionen zum Ziel. Krankenhäuser und Arztpraxen sind verpflichtet, systematisch Daten zum Auftreten von postoperativen Wundinfektionen nach chirurgischen Eingriffen zu erheben.

Hinweis:
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 17.12.2020 beschlossen, das DeQS-Verfahren 2 „Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen“ (QS WI) zum Erfassungsjahr 2021 auszusetzen. Dies betrifft sowohl die einrichtungsbezogene QS-Dokumentation (Einrichtungsbefragung 2020 - Module NWIEA und NWIES) und die fallbezogene QS-Dokumentation (Modul NWIF) als auch die Sozialdatenlieferung der Krankenkassen für das Jahr 2021. Im Gegenzug wurde der Zeitraum für die Erprobung des Verfahrens um ein Jahr bis zum 31.12.2022 verlängert. Darüber hinaus wurden in der Einrichtungsbefragung (Module NWIEA und NWIES) die Indizes zum Hygiene- und Infektionsmanagement geändert. Der Beschluss ist auf den Internetseiten des G-BA abrufbar unter: Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung: Teil 2 – Änderung des Verfahrens 2 (QS WI) . Die Änderung der DeQS-RL tritt mit Wirkung zum 01.01.2021 in Kraft.



Das QS-Verfahren QS WI besteht aus zwei Teilen. Zum einen aus einer Datenerhebung zur Bestimmung der Raten an postoperativen Wundinfektionen (Modul NWIF) und zum anderen aus einer Einrichtungsbefragung zur Compliance von Hygieneanforderungen (Module NWIEA/NWIES). Die Wundinfektionsraten werden nur für Operationen der Fachgebiete Chirurgie/Allgemeinchirurgie, Gefäßchirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie/Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie und Herzchirurgie ausgewertet, die stationär oder ambulant als Krankenhausleistung durchgeführt werden. Zur Beurteilung der Wundinfektionsraten werden in das Verfahren maßgebliche Operationen in den genannen Fachgebieten bei gesetzlich Versicherten ab 18 Jahren betrachtet.

Das QS-Verfahren Qs WI bedient sich folgender Datenquellen:

1. Datenerhebung zur Bestimmung der Rate an postoperativen Wundinfektionen über
a. die Sozialdaten bei den Krankenkassen (Operationen in Praxen und Krankenhäusern)
b. die fallbezogene QS-Dokumentation zu postoperativ aufgetretenen Wundinfektionen bei den stationären Leistungserbringern (Modul NWIF)
2. Einrichtungsbefragung (Module NWIEA/NWIES)

Die Datenannahmestelle Krankenhaus bei der KGNW nimmt die Datensätze des DeQS-Verfahrens Vermeidung nosokomialer Infektionen - Postoperative Wundinfektionen (QS WI) an. Dokumentationspflichtige Datensätze im Modul NWIF senden Sie an . Die Einrichtungsbefragung senden Sie an

Weitere Informationen zum QS-Verfahren QS WI finden sich auf der Website vom IQTIG.