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4.14 QS HGV

DeQS-Verfahren Hüftgelenkversorgung
(ehemals QSKH-Verfahren Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung 17/1 und Hüftgelenkversorgung HEP)


Mit dem G-BA Beschluss vom 16.07.2020 wurden die themenspezifischen Bestimmungen zum DeQS-Verfahren 14 „Hüftgelenkversorgung QS HGV“ beschlossen. Das Verfahren entspricht den ehemaligen QSKH-Verfahren 17/1 Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung und HEP Hüftgelenkversorgung. Gegenstand des Verfahrens sind Erstimplantationen von Hüftendoprothesen, Hüftendoprothesenwechsel oder -komponentenwechsel sowie ausschließlich osteosynthetisch versorgte isolierte Schenkelhals-Frakturen und pertrochantäre Femurfrakturen ohne schwerwiegende Begleitverletzungen bei Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren. Diese Eingriffe werden als „Indexeingriffe“ bezeichnet.

Im Modul 17/1 sind alle isolierten Schenkelhalsfrakturen und pertrochantären Femurfrakturen ohne schwerwiegende Begleitverletzungen, die ausschließlich osteosynthetisch versorgt werden, bei Patientinnen oder Patienten ab 18 Jahren dokumentationspflichtig.

Für das Erfassungsjahr 2021 gibt es im Modul 17/1 folgende Änderung zum Minimaldatensatz: Der Anwendungsfall „Knochenfraktur beim Einsetzen einer Gelenkprothese“ wird aufgenommen, da Knochenfrakturen, die beim Einsetzen einer Gelenkprothese auftreten und während der Endoprothesenoperation osteosynthetisch versorgt werden, die QS-Dokumentation auslösen können, ohne dass diese abgeschlossen werden kann. Für diese Fälle ist ein Minimaldatensatz anzulegen.

Im Modul HEP sind alle Erstimplantationen einer Hüftendoprothese und alle Hüftendoprothesenwechsel oder -komponentenwechsel bei Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren dokumentationspflichtig. Der Zählleistungsbereich HEP_IMP beinhaltet alle Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren mit einer Erstimplantation einer Hüftendoprothese. Der Zählleistungsbereich HEP_WE beinhaltet alle Patientinnen und Patienten ab 18 Jahren mit einem Hüftendoprothesenwechsel bzw. -komponentenwechsel oder einer Implantation einer Hüftendoprothese nach vorheriger Explantation.

Die Indikatoren im Erfassungsjahr 2021 sind unverändert geblieben, d.h. sie entsprechen den im Erfassungsjahr 2020 unter der QSKH-RL erhobenen Indikatoren.

Die dokumentationspflichtigen Datensätze einschließlich Überliegerfälle aus dem Jahr 2020 (in 2020 aufgenommene und in 2021 entlassene Patienten) des Verfahrens QS HGV werden quartalsweise (erstmals zum 15. Mai 2021, 15. August 2021, 15. November 2021 und 28. Februar 2022) an die DAS-KH bei der KGNW () übermittelt. Abgabefrist für die Ganzjahresdaten sowie für die Sollstatistik zum Erfassungsjahr 2021 ist der 15.03.2022.

Weitere Informationen zum Verfahren QS HGV finden sich auf der Website des IQTIG.