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04.12.2020, Düsseldorf:
DKI-Psychiatrie-Branchentreff 2020 - inkl. Live-Streaming - am 04.12.2020 in Düsseldorfmehr

20.01.2021, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: Umsetzung des Zukunftsprogramms Krankenhäuser nach dem KHZG - inkl. Live-Streaming - am 20.01.2021 in Düsseldorfmehr

08.03.2021, Düsseldorf:
DKI-Konferenz: PPP-RL - Handlungsbedarf in 2021 - inkl. Live-Streaming am 08.03.2021 in Düsseldorfmehr

4.6 QS-Verfahren NET

DeQS-Verfahren „Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantation“

Bis zum 31.12.2019 war die Qualitätssicherung der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronischem Nierenversagen durch Verfahren der QSD- und der QSKH-Richtlinie geregelt. Mit dem neuen QS-Verfahren Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen einschließlich Pankreastransplantation (QS NET) sind ab dem 1. Januar 2020 die sektorspezifischen QS-Verfahren Nierentransplantation und Pankreas- und Pankreas-Nierentransplantation im Sinne eines sektorenübergreifenden QS-Verfahrens weiterentwickelt und um Indikatoren zur Qualität der Dialyse sowie um zusätzliche Datengrundlagen ergänzt worden. Das Verfahren QS NET wird durch die "Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung" (DeQS-RL) geregelt. Da in die Datenerhebung auch Sozialdaten der gesetzlichen Krankenkassen einbezogen werden, ist auch die Betrachtung des weiteren Behandlungsverlaufs möglich. Das Verfahren dient der Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz, die ambulant oder teilstationär durchgeführte Dialysen erhalten sowie der Verbesserung der Versorgungsqualität im Krankenhaus erbrachter Nierentransplantationen sowie Pankreastransplantationen. QS NET besteht aus den drei Modulen:

• Dialyse (DIAL)
• Nieren- und Pankreas-(Nieren-)transplantation (PNTX)
• Follow-up Nierentransplantation und Pankreas-(Nieren-)transplantation (PNTXFU).

Im Modul Dialyse werden ausschließlich GKV-Patienten einbezogen. Im Modul Nieren- und Pankreastransplantationen werden hingegen sowohl die Daten von GKV-Patienten als auch von Nicht-GKV-Patienten mit einbezogen. Hierzu erfolgt – bei Vorliegen einer Einwilligung von Nicht-GKV-Patienten – die Verarbeitung der ET-Nummern. Darüber hinaus sind Krankenhäuser verpflichtet, nicht gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten mit Nieren- und Pankreastransplantation über die Möglichkeit der Teilnahme am QS-Verfahren unter Verwendung pseudonymisierter personenbezogener Daten zu informieren. Wird die Einwilligung nicht erteilt, werden die Daten ohne patientenidentifizierende Daten verarbeitet.
Die Datenannahmestelle Krankenhaus bei der KGNW nimmt die dokumentationspflichtigen Datensätze des Verfahrens QS NET entgegen. Dokumentationspflichtige Datensätze senden Sie an: .