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28.03.2018

Investitionsbedarf der Krankenhäuser: aktuelle Auswertung bestätigt Unterfinanzierung durch die Bundesländer

Der GKV-Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) haben sich auf den Katalog von Investitionsbewertungsrelationen für das Jahr 2018 geeinigt. Mit diesem zum fünften Mal vorgelegten Katalog werden die leistungsbezogenen Investitionsbedarfe für die unterschiedlichen Fallpauschalen aufgezeigt. Die empirisch erhobenen Zahlen belegen - wie auch in den vergangen Jahren - dass der bestandserhaltende Investitionsbedarf der Krankenhäuser bundesweit bei sechs Milliarden Euro liegt. Gerade einmal die Hälfte wird derzeit von den Bundesländern gedeckt.

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19.03.2018

NRW-Kliniken kritisieren AOK Krankenhaus-Report und Minister Laumann

Zum aktuellen Krankenhaus-Report des AOK-Bundesverbandes erklärt Jochen Brink, der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen: „Jedes Jahr kommen die Kassenfunktionäre des AOK-Bundesverbandes unter großem Getöse mit ihren fragwürden Gutachten und verunsichern die Bevölkerung mit dem Schlechtreden der Qualität in unseren Krankenhäusern. Am Schreibtisch in Berlin bekommt man anscheinend nicht mit wie die Situation in unseren Kliniken ist. Seit Wochen bringt die andauernde Grippewelle die meisten Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenze und oft auch weit darüber hinaus. Ganzjährig und deutschlandweit sind die Notaufnahmen voll mit Patienten, die der niedergelassene Bereich nicht mehr ausreichend versorgen kann.
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14.03.2018

Startschuss für Pilotprojekt zu kultursensibler Versorgung

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse benötigen Ärztinnen und Ärzte, Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte (MFA/ZFA), Zahnärzte und Pflegende und andere Gesundheitsprofessionen, um Patienten mit Migrationshintergrund in ambulanten Einrichtungen, Praxen und Kliniken, kultursensibel zu versorgen? Und wie sollten berufsübergreifende Fortbildungskonzepte ausgestaltet sein, um die Kommunikation unter den im Gesundheitswesen Tätigen und über die Sektorengrenzen hinweg zu verbessern? Diesen beiden Leitfragen geht die am 14.03.2018 in Rhein-Maas-Klinikum in Würselen gestartete Fortbildungsreihe Entwicklung und Evaluation eines interprofessionellen und intersektoralen Fortbildungskonzeptes zur Förderung der Kommunikation und kultursensibler Handlungskompetenzen in der Gesundheitsversorgung („InterKultKom“) nach. Partner des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts sind die Ärztekammer Nordrhein, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein und das von ihnen gemeinsam getragene Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein, die Universität Witten/Herdecke, der Verband medizinischer Fachberufe, der Pflegerat NRW, die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen und die Zahnärztekammer Nordrhein.
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02.03.2018

Grippewelle bereitet NRW-Kliniken Sorgen: Krankenhäuser arbeiten an ihrer Belastungsgrenze Weiterer Kapazitätsabbau ist falsches Signal

„Die seit Dezember andauernde Grippewelle bringt viele unserer Krankenhäuser in NRW an ihre Kapazitätsgrenze. In den Notaufnahmen und internistischen Stationen in den NRW-Kliniken beobachten wir einen deutlichen Anstieg von Patienten mit Grippesymptomen“, sagt Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW (KGNW). Die Aufnahmekapazitäten änderten sich zwar stündlich, doch die Krankenhäuser arbeiteten an ihrer Belastungsgrenze. Die Zahl der Grippefälle sei wie das Robert Koch-Institut bestätigt ungewöhnlich hoch und bereite unseren Krankenhäusern Sorgen. Zumal die Grippewelle auch vor dem Klinikpersonal nicht Halt mache, erklärt der KGNW-Präsident. Das Bereitstellen von Isolationsmöglichkeiten führe zu Verschiebungen. Da Grippepatienten in aller Regel isoliert würden, führe das dazu, dass etwa in einem Zwei-Bett-Zimmer nur ein Patient liegen kann. Je nach Belegung erfolge eine Verlegung des Patienten in ein anderes Krankenhaus und das wiederum führe zu Kritik am Klinikpersonal, sagt Brink.
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27.02.2018

Anhörung im Landtag NRW: Experten fordern mehr Investitionen in Krankenhäuser

Am 21. Februar 2018 hat sich der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales im Landtag NRW auf Antrag der SPD-Fraktion mit der Frage der Finanzierung von Krankenhäusern befasst. Der Antrag der SPD vom Oktober 2017 lautetet: „Das derzeitige System der Finanzierung von Krankenhausinvestitionen muss grundlegend überarbeitet werden! Investitionsstau bei Krankenhäusern abbauen ohne Kommunen mehr zu belasten!“ (Landtagsdrucksache 17/811). Bei der Anhörung nahmen Sachverständige der Kliniken, Kommunen und Kassen Stellung zum Thema.
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