<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<rss version='2.0' xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom'>
<channel>
<title>RSS-Feed für Pressemitteilungen</title>
<description>RSS-Feed für Pressemitteilungen</description>
<link>http://www.kgnw.de/</link>
<language>de-de</language>
<copyright>KGNW - Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.</copyright>
<managingEditor>post@kgnw.de (Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.)</managingEditor>
<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 14:39:24 +0200</pubDate>
<lastBuildDate>Fri, 10 Sep 2010 14:39:24 +0200</lastBuildDate>
<item>
<title>07.09.2010 | Aktuelle Zahlen belegen Leistungsfähigkeit der NRW-Kliniken</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Mit rund 4,1 Millionen Patientinnen und Patienten in den nordrhein-westf&auml;lischen Kliniken in 2009 habe sich die Zahl der behandelten Personen im Vergleich zum Jahr 2000 um 8 Prozent erh&ouml;ht. Im gleichen Zeitraum sank aber die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus von 10,4 Tagen auf 8,1 Tage und die Zahl des nicht&auml;rztlichen Personals sank von 208.500 auf 202.100. „Die Zahlen zeigen die Realit&auml;t in den nordrhein-westf&auml;lischen Kliniken: Immer mehr Patienten m&uuml;ssen in immer k&uuml;rzerer Zeit von immer weniger Personal versorgt werden“, stellte Dr. Rossels fest. <br />
<br />
„Diese Schraube darf nicht &uuml;berdreht werden. Die Effizienzreserven sind ausgesch&ouml;pft. Um weiterhin eine wohnortnahe Patientenversorgung auf hohem Niveau sicherstellen zu k&ouml;nnen, ben&ouml;tigen die Kliniken das entsprechende qualifizierte Personal“, hob der KGNW-Pr&auml;sident hervor. Grundlage daf&uuml;r ist eine ausreichende Refinanzierung der Personal- und Sachkosten. Es d&uuml;rfe nicht weiter bei den Klinken gek&uuml;rzt werden, erkl&auml;rte Dr. Rossels und wies damit die aktuellen Sparpl&auml;ne der Bundesregierung scharf zur&uuml;ck. Nach diesen Pl&auml;nen soll es eine gesetzliche Deckelung des finanziellen Zuwachses auf 150 Mio. Euro bundesweit allein f&uuml;r das Jahr 2011 geben. Damit k&ouml;nnen die Kliniken 1,5 Mrd. Euro Kostensteigerungen nicht finanzieren. <br />
<br />
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzierungsgesetz - GKV-FinG) und zu den damit f&uuml;r verbundenen K&uuml;rzungen f&uuml;r den Krankenhausbereich abgegeben, die hier zum Download bereit steht.]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//presse/pressemitteilungen/2010-09-07-statistiken/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29998</guid>
<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 08:54:42 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>23.08.2010 | Fachtagung: Medizinische IT-Netzwerke und Software als Medizinprodukt</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[In der Fachtagung „Risikomanagement in medizinischen IT-Netzwerken und Software als Medizinprodukt“ informiert die KGNW am 4. Oktober 2010 &uuml;ber die Umsetzung der EG-Richtlinie „Medical Devices Directive 2007/47/EG“ in deutsches Recht durch das 4. Medizinprodukte-&Auml;nderungsgesetz. Mit der Umsetzung ist eine erweiterte Definition von Software als Medizinprodukt verbunden, aus der sich neue Anforderungen und Aufgabenstellungen f&uuml;r Softwarehersteller und Betreiber ergeben. <br />
<br />
Im Rahmen dieser KGNW-Fachtagung, die im Hotel Nikko in D&uuml;sseldorf stattfindet, wird zudem &uuml;ber die Vorgaben der zuk&uuml;nftigen Norm DIN EN 80001-1 und die daraus resultierenden Anforderungen und Verantwortlichkeiten insbesondere an und f&uuml;r den (Krankenhaus-)Betreiber als Verantwortlichen f&uuml;r das medizinische IT-Netzwerk informiert. Neben den M&ouml;glichkeiten einer strukturierten und individualisierten Umsetzung der Norm im Krankenhaus werden von und mit namhaften Experten und Praktikern konkrete Vorschl&auml;ge und Beispiele zur Umsetzung der neuen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes erl&auml;utert und diskutiert.<br />
<br />
Die KGNW-Fachtagung richtet sich insbesondere an interessierte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer/Verwaltungsdirektoren, IT-Leiter sowie Leiter der Medizintechnik der Krankenh&auml;user. <br />
<br />
Ort:	Hotel Nikko D&uuml;sseldorf, Immermannstra&szlig;e 41, 40210 D&uuml;sseldorf <br />
Dauer:	09:30 Uhr bis 17:00 Uhr <br />
Kostenbeitrag:	100,00 Euro <br />
<br />
Die Teilnahme kann nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 10.09.2010 und nach Anmeldebest&auml;tigung durch die KGNW erfolgen. Eine Stornierung ist bis zum 20.09.2010 kostenfrei m&ouml;glich, danach ist der volle Kostenbeitrag zu entrichten. <br />
<br />
Downloads:<br />
Ausf&uuml;hrliches Programm und Anmeldeinformationen<br />
<br />
Anmeldebogen<br />
]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//aktuelles/informationen/2010-08-23-it-fachtagung/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29903</guid>
<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 09:56:27 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>16.08.2010 | Neues KGNW-Kompakt erschienen</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Die Ausgabe 19/2010 von KGNW-Kompakt finden Sie hier.]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//aktuelles/informationen/2010-08-16-neues-kgnw-kompakt-aug/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29873</guid>
<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:46:02 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>01.07.2010 | Krankenhäuser dürfen mit Kostensteigerungen nicht allein gelassen werden</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Dr. Rossels hob zudem hervor, dass der Anteil der Kosten f&uuml;r Personal an den Gesamtkosten eines Krankenhauses circa zwei Drittel betrage. Die Regierung m&uuml;sse sich hier an ihre eigenen Festlegungen im Koalitionsvertrag erinnern, in dem der Krankenhausbereich als Wachstums-, Innovations-, und Besch&auml;ftigungsmotor beschrieben wurde. So sind die Krankenh&auml;user in Nordrhein-Westfalen nicht nur die tragende S&auml;ule der medizinischen Versorgung und des medizinischen Fortschritts sondern mit rund 230.000 Besch&auml;ftigten auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber im Land. In vielen Regionen Nordrhein-Westfalens sind Krankenh&auml;user die gr&ouml;&szlig;ten Arbeitgeber und nehmen mit rund 18.000 Auszubildenden auch ihre gesellschaftliche Verantwortung f&uuml;r die Ausbildung wahr. <br />
<br />
Mit einer sogenannten „Nullrunde“ w&uuml;rden die Krankenh&auml;user mit den Steigerungen bei den Personal- und Sachkosten sowie den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen, die sie selbst nicht zu verantworten haben, v&ouml;llig allein gelassen, betonte der KGNW-Pr&auml;sident. Eine solche „Nullrunde“ w&auml;re f&uuml;r die Kliniken de facto eine Minusrunde und die Krankenh&auml;user m&uuml;ssten dann zwangsl&auml;ufig mit Stellenabbau reagieren. Eine „intelligente“ Sparstrategie sollte nicht an den Menschen sparen, die t&auml;glich rund um die Uhr f&uuml;r die Patienten da sind. <br />
<br />
„Auch d&uuml;rfen die zurzeit diskutierten Sparpl&auml;ne nicht dazu f&uuml;hren, dass das erst 2008 verabschiedete Pflegef&ouml;rderprogramm der Bundesregierung ins Leere l&auml;uft“, erkl&auml;rte Dr. Rossels, der das derzeit prognostizierte Kassendefizit in H&ouml;he von 11 Milliarden Euro in 2011 als &uuml;berzogen in Frage stellt. „Die Prognosen des Sch&auml;tzerkreises zur Einnahmesituation der GKV wurden in der Vergangenheit erfreulicherweise st&auml;ndig nach oben korrigiert, da die anziehende wirtschaftliche Entwicklung in Verbindung mit einer sinkenden Arbeitslosenzahl mehr Geld in den Fonds bringt“, hob Dr. Rossels hervor. Au&szlig;erdem seien die Werte f&uuml;r eine Ausgabensteigerung der GKV bei den Krankenh&auml;usern sachlich nicht nachvollziehbar. Nach Sch&auml;tzungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) liegen die Kostensteigerungen der GKV f&uuml;r den Krankenhausbereich circa 1,5 Mrd. Euro unter den von den Kassen angegebenen Zahlen.<br />
]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//presse/pressemitteilungen/2010-07-01-kuerzungsdebatte/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29676</guid>
<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:35:45 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>18.06.2010 | Geschäftsführerwechsel in feierlichem Rahmen</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Nach einer kurzen Begr&uuml;&szlig;ung und W&uuml;rdigung der Verdienste des scheidenden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers sowie der Vorstellung seines Nachfolgers durch KGNW-Pr&auml;sident Dr. Hans Rossels dankte Karl-Josef Laumann, Minister f&uuml;r Arbeit, Gesundheit und Soziales, Zimmer f&uuml;r die gute und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Zimmer habe immer offen, fair, sach- und zielorientiert die Interessen der nordrhein-westf&auml;lischen Krankenh&auml;user vertreten. Der Minister zeigte sich zuversichtlich, dass diese Arbeit auch mit seinem Nachfolger fortgesetzt werde.<br />
<br />
Dr. Rudolf K&ouml;sters, Pr&auml;sident der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Pr&auml;sidiums- und Vorstandsmitglied der KGNW, betonte in seiner Laudatio die beeindruckenden H&ouml;hepunkte von Zimmers Werdegang. Als besonderes Highlight bezeichnete er die Mitarbeit von Zimmer am Einigungsvertrag. In seiner Zeit als KGNW-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer habe er konsequent mit politischer Weitsicht die Geschicke der gr&ouml;&szlig;ten Landeskrankenhausgesellschaft durch st&uuml;rmische Zeiten gelenkt. Beispielhaft hob Dr. K&ouml;sters den Einsatz von Zimmer im Zusammenhang mit der sektor&uuml;bergreifenden Qualit&auml;tssicherung hervor.<br />
<br />
Als Vertreter der Selbstverwaltung w&uuml;rdigten der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland /Hamburg, Wilfried Jacobs, der Vorstandsvorsitzende der KV Westfalen-Lippe, Dr. Ulrich Thamer und der Pr&auml;sident der &Auml;rztekammer Westfalen-Lippe, Dr. Theodor Windhorst die Verdienste von Zimmer f&uuml;r eine patientenorientierte Versorgung auf hohem qualitativen Niveau und stellten das gemeinsame, jederzeit faire Miteinander in zentralen Fragen der Versorgung der Patienten heraus. <br />
<br />
Richard Zimmer zeigte sich &uuml;berw&auml;ltigt von den vielen lobenden Worten und dankte den G&auml;sten f&uuml;r ihr Kommen. Er verwies darauf, dass er das Schiff KGNW bei seinem Nachfolger Blum in sicheren H&auml;nden wisse. Im Anschluss gab Matthias Blum einen Ausblick auf die gesundheits- und krankenhauspolitischen Herausforderungen f&uuml;r die nordrhein-westf&auml;lischen Krankenh&auml;user.<br />
<br />
<br />
<br />
Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland /Hamburg; Dr. Ulrich Thamer, Vorstandsvorsitzender der KV Westfalen-Lippe; Dr. Theodor Windhorst, Pr&auml;sident der &Auml;rztekammer Westfalen-Lippe; Dr. Rudolf K&ouml;sters, Pr&auml;sident der Deutschen Krankenhausgesellschaft; Richard Zimmer, ehemaliger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der KGNW; Dr. Hans Rossels, Pr&auml;sident der KGNW und Matthias Blum, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der KGNW (v.l.n.r.)<br />
<br />
<br />
<br />
Richard Zimmer, KGNW-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von 2003 bis 2010; Matthias Blum, KGNW-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ab 2010; Reinhard Stadali, KGNW-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von 1992 bis 2002 (v.l.n.r.)]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//aktuelles/informationen/2010-06-18-geschaeftsfuehrerwechsel-kgnw/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29596</guid>
<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 10:25:35 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>01.06.2010 | Stabwechsel von Richard Zimmer zu Matthias Blum</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[„Die Eckpfeiler unserer Arbeit werden im Hinblick auf die enormen Herausforderungen f&uuml;r die Krankenh&auml;user in Nordrhein-Westfalen weiterhin Verl&auml;sslichkeit und Kontinuit&auml;t gegen&uuml;ber unseren Partnern im Gesundheitswesen sowie ein vertrauensvolles Miteinander sein“, erkl&auml;rte Blum. Er m&ouml;chte den Dialog mit Politik, Ministerien, Krankenkassen, &Auml;rzteverb&auml;nden sowie weiteren Institutionen des Gesundheitswesens weiter vertiefen. <br />
<br />
Auf Landesebene seien die aktuellen Koalitionsverhandlungen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Krankenh&auml;user des Landes das zentrale Thema. Auf Bundesebene werden die Vorschl&auml;ge der Bundesregierung zur Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Spannung erwartet. Von einer zukunftssicheren GKV-Finanzierung w&uuml;rden auch die unter Kostendruck stehenden nordrhein-westf&auml;lischen Krankenh&auml;user profitieren.<br />
<br />
Matthias Blum begann seine T&auml;tigkeit f&uuml;r die KGNW in 2000 als Leiter der Rechtsabteilung und ist seit Juli 2003 stellvertretender Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Krankenhausgesellschaft. Der neue Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der KGNW absolvierte nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt 1996 die zweij&auml;hrige Weiterbildung zum BBDK-Assistenten in vier Kliniken in NRW. Danach blieb er als Assistent der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung bei der Gemeinn&uuml;tzigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH.<br />
<br />
Der bisherige Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer f&uuml;hrte die KGNW durch f&uuml;r die nordrhein-westf&auml;lischen Krankenh&auml;user schwierige Zeiten. So fielen in seine Amtszeit die fl&auml;chendeckende Einf&uuml;hrung von DRGs und damit verbundene erste Verhandlungen zum Landesbasisfallwert sowie die Einf&uuml;hrung der Baupauschale. Zuletzt wegweisend war sein Einsatz im Kontext der Implementierung der sektor&uuml;bergreifenden Qualit&auml;tssicherung. Zimmer konnte an der Spitze einer breiten L&auml;nderinitiative f&uuml;r NRW und alle Bundesl&auml;nder erreichen, dass statt einer zuerst vom Bund weitgehend zentralistisch geplanten Regelung – wo die Bundesebene bestimmt und die L&auml;nder nur auszuf&uuml;hren h&auml;tten – nunmehr eine Regelung durchgesetzt werden konnte, die von einem harmonischen und kooperativen Miteinander von Bund und L&auml;nder gepr&auml;gt ist.]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//presse/pressemitteilungen/2010-06-01-neuer-gf/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29482</guid>
<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 08:50:21 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>31.05.2010 | Neues KGNW-Kompakt erschienen</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Die Ausgabe 18/2010 von KGNW-Kompakt finden Sie hier.]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//aktuelles/informationen/2010-05-31-neues-kgnw-kompakt-mai/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29476</guid>
<pubDate>Mon, 31 May 2010 16:01:26 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>22.04.2010 | Vier Kernforderungen der KGNW zur Gesundheitspolitik</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Dr. Rossels forderte, dass die Beteiligung der Kliniken an Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) nicht begrenzt werden darf. MVZ seien keineswegs als Konkurrenz zu Vertrags&auml;rzten anzusehen. Sie gew&auml;hrleisten vielmehr eine koordinierte Versorgung der kurzen Wege und sicherten die Versorgung in Regionen, in denen niedergelassene &Auml;rzte fehlten. Insbesondere aufgrund der Scheu vieler junger &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, das finanzielle Risiko einer eigenst&auml;ndigen Niederlassung einzugehen und dem wachsenden Bed&uuml;rfnis nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf komme den MVZ in Zeiten des &Auml;rztemangels eine steigende Bedeutung zu.<br />
<br />
Der KGNW-Pr&auml;sident hob au&szlig;erdem hervor, dass die Kliniken in NRW sich dem Wettbewerb stellen, der sich mit der Einf&uuml;hrung des DRG-Systems kontinuierlich versch&auml;rft hat. „Dieser Wettbewerb muss aber auch zuk&uuml;nftig als Wettbewerb um die beste Qualit&auml;t und Leistung nach dem Festpreissystem und nicht als Preiswettbewerb ausgestaltet sein“, stellte Dr. Rossels klar. Damit erteilte er den Einkaufsmodellen mit selektiven Einzelvertr&auml;gen eine klare Absage.<br />
<br />
„Einzelvertr&auml;ge zwischen Kassen und Leistungserbringern gef&auml;hrden die Patientensouver&auml;nit&auml;t und Wahlfreiheit der Patienten“, begr&uuml;ndete der KGNW-Pr&auml;sident seine ablehnende Haltung. Weiterhin m&uuml;sse eine interdisziplin&auml;re und umfassende Aus- und Weiterbildung der &Auml;rzte in den Krankenh&auml;usern ebenso weiter m&ouml;glich sein, wie die Sicherstellung der fl&auml;chendeckenden Versorgung und Notfallversorgung an Kliniken. „Die Letztverantwortung f&uuml;r eine fl&auml;chendeckende station&auml;re Versorgung und den Sicherstellungsauftrag m&uuml;ssen weiter beim Land NRW bleiben“, so der KGNW-Pr&auml;sident.<br />
<br />
Dr. Rossels wies darauf hin, dass die Investitionsquote der L&auml;nder seit 1972 von 24,9 Prozent auf 4 Prozent zur&uuml;ckgegangen sei. „Die L&auml;nder d&uuml;rfen sich nicht weiter aus der Investitionsfinanzierung der Kliniken zur&uuml;ckziehen und das Land NRW muss die ben&ouml;tigten finanziellen Mittel bereitstellen“, erkl&auml;rte er. Gleichzeitig forderte der KGNW-Pr&auml;sident eine Erh&ouml;hung der F&ouml;rdermittel und verwies auf ein Gutachten von Prof. R&uuml;rup, demnach die F&ouml;rdermittel um j&auml;hrlich zus&auml;tzlich 700 Mio. Euro auf 1,2 Mrd. Euro f&uuml;r dringend notwendige Investitionen erh&ouml;ht werden m&uuml;ssen. NRW liege bei der Krankenhausf&ouml;rderung bundesweit mit 83.286 Euro pro Planbett im Zeitraum von 1991 bis 2008 auf dem letzten Platz. <br />
<br />
Zum Paradigmenwechsel in der Investitionsfinanzierung der Krankenh&auml;user in NRW mit der Umstellung auf ein leistungsbezogenes F&ouml;rdersystem mit der Baupauschale hob der KGNW-Pr&auml;sident hervor, dass die KGNW die Novellierung der Investitionsfinanzierung mit der Einf&uuml;hrung der Baupauschale von Beginn an als zukunftsweisend begr&uuml;&szlig;t und mitgetragen habe. Die Umstellung auf die Baupauschale gew&auml;hre den Kliniken mehr unternehmerische Freiheit und erm&ouml;glich sachgerechtere Entscheidungen. „Allerdings wird durch die neue Krankenhausfinanzierung die gravierende Unterfinanzierung der Kliniken nicht beendet“, so Dr. Rossels. Die Baupauschale biete f&uuml;r die Kreditinstitute aufgrund der gesetzlichen Vorgaben mit einem Parlamentsvorbehalt keine ausreichende Absicherung. Deshalb m&uuml;sse der Gesetzgeber hier nachbessern, um zu verhindern, dass die Banken z.B. zus&auml;tzliche Sicherheiten f&uuml;r einen mit Baupauschale finanzierten Kredit fordern.<br />
<br />
„Der bestehende &Auml;rztemangel wird sich ohne eine Erh&ouml;hung der Studienplatzkapazit&auml;ten bei entsprechender Finanzierung und der st&auml;rkeren Einbeziehung von alternativen Kriterien in die Auswahlverfahren weiter verst&auml;rken“, bef&uuml;rchtet der Pr&auml;sident der KGNW. Nach Berechnungen des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) fehlen derzeit rund 5.000 &Auml;rzte und deutschen Krankenh&auml;usern, davon circa 1.200 in NRW-Kliniken. Betroffen sind vor allem die gro&szlig;en Fachgebiete Chirurgie, Innere Medizin und Gyn&auml;kologie. Mit rund 320.000 &Auml;rzten arbeiten allerdings derzeit in Deutschland so viele &Auml;rzte im niedergelassenen und station&auml;ren Bereich wie noch nie zuvor. Der Zuwachs von mehr als 40.000 &Auml;rzten f&uuml;r die Versorgung der Patienten seit 1996 sei bemerkenswert, so Dr. Rossels.<br />
<br />
„Der erh&ouml;hte Bedarf an &Auml;rzten in den Krankenh&auml;usern ist vor allem auf die Umsetzung der EU-Arbeitszeitsrichtlinie und damit der Verteilung der Arbeit auf mehrere Schultern zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.“, erl&auml;uterte der KGNW-Pr&auml;sident. Die Kliniken h&auml;tten sich damit auf das gestiegene Interesse der &Auml;rzte an einer ausgeglichenen „Work-Life Balance“ eingestellt. Der jetzige &Auml;rztemangel m&uuml;sse gemeinsam bek&auml;mpft werden.<br />
<br />
<br />
]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//presse/pressemitteilungen/2010-04-22-kgnw-podiumsdiskussion-landtagswahl/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29258</guid>
<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:40:15 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>21.04.2010 | Positionen der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen zur Landtagswahl NRW</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) hat vor der Landtagswahl ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen vorgelegt. <br />
<br />
Im Mittelpunkt der KGNW-Positionen stehen zentrale Themen wie:<br />
<br />
•	die Neuaufstellung des Krankenhausplans NRW<br />
•	die Investitionsfinanzierung<br />
•	die Verzahnung von ambulanter und station&auml;rer Versorgung<br />
•	der Wettbewerb um die beste Qualit&auml;t und <br />
•	der &Auml;rztemangel.<br />
<br />
Die von Pr&auml;sidium und Vorstand der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen verabschiedeten Positionen sind Grundlage der KGNW f&uuml;r den Dialog mit der Landesregierung, den politischen Entscheidungstr&auml;gern sowie den Institutionen und Verb&auml;nden des nordrhein-westf&auml;lischen Gesundheitswesens.<br />
]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//aktuelles/informationen/2010-04-21-kgnw-positionen/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/29241</guid>
<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 10:01:23 +0200</pubDate>
</item>

<item>
<title>04.03.2010 | Die Überwindung der Sektorengrenzen zwischen ambulantem und stationärem Bereich darf nicht gestoppt werden</title>
<category>News</category>
<description><![CDATA[Dr. Rossels stellte die Bedeutung der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Tr&auml;gerschaft der Krankenh&auml;user sowie der Erbringung ambulanter hochspezialisierter Leistungen durch die Kliniken nach § 116b SGB V in diesem Prozess heraus. Sie seien zudem wichtige Bestandteile zur Umsetzung des erkl&auml;rten Ziels des Gesetzgebers, eine bessere Verzahnung zwischen ambulantem und station&auml;rem Sektor zu erreichen.  <br />
<br />
„Deshalb darf die Beteiligung der Kliniken an MVZ nicht auf unter 50 Prozent begrenzt werden, wie dies auf der Bundesebene von CDU/CSU und FDP im Koalitionsvertrag vorgesehen ist“, hob der KGNW-Pr&auml;sident hervor. Medizinische Versorgungszentren in der Tr&auml;gerschaft von Krankenh&auml;usern seien keineswegs als Konkurrenz f&uuml;r die Vertrags&auml;rzte anzusehen. Sie gew&auml;hrleisteten vielmehr eine koordinierte patientenorientierte Versorgung der kurzen Wege und sicherten die ambulante Versorgung in Regionen, in denen niedergelassene &Auml;rzte fehlten. Steigende Bedeutung komme den MVZ dar&uuml;ber hinaus auch aufgrund des &Auml;rztemangels und dem steigenden Frauenanteil im Arztberuf zu, so der KGNW-Pr&auml;sident.  <br />
<br />
„Im Sinne der vernetzten ambulant-station&auml;ren Patientenversorgung fordern die Kliniken in NRW weiterhin eine offensive Zulassung der Krankenh&auml;user zur Erbringung ambulanter hochspezialisierter Leistungen und seltener Erkrankungen nach § 116b SGB V“, erkl&auml;rte Dr. Rossels. Die ambulante Behandlung dieser Erkrankungen wie z. B. Onkologische Erkrankungen, HIV/AIDS, Mukoviszidose und Tuberkulose aus einer Hand im Krankenhaus biete f&uuml;r die Patienten erhebliche Vorteile und sei nach dem GKV-Wettbewerbsst&auml;rkungsgesetz (GKV-WSG) seit dem 1. April 2007 m&ouml;glich.<br />
<br />
Der KGNW-Pr&auml;sident wies darauf hin, dass vom nordrhein-westf&auml;lischen Ministerium f&uuml;r Arbeit, Gesundheit und Soziales von den insgesamt circa 800 Antr&auml;gen der Kliniken in NRW bisher ein Drittel entschieden worden seien. „Nunmehr hat das Ministerium zugesagt, noch bis zum Jahresende die Zulassungsverfahren f&uuml;r die jetzt noch vorliegenden Antr&auml;ge abzuschlie&szlig;en“ betonte Dr. Rossels. Damit bestehe dann schlie&szlig;lich f&uuml;r alle Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung die M&ouml;glichkeit, bei hochspezialisierten Leistungen und seltenen Erkrankungen eine Behandlung aus einem Guss am Krankenhaus zu w&auml;hlen, so der KGNW-Pr&auml;sident.   <br />
<br />
„Aus Sicht der Kliniken sind eine Offensive zum Abbau der Einschr&auml;nkungen zwischen ambulanter und station&auml;rer Versorgung und zum Abbau der B&uuml;rokratie sowie eine Erh&ouml;hung der Studienplatzkapazit&auml;ten in der Medizin zudem wirksame Strategien gegen den &Auml;rztemangel“, hob der KGNW-Pr&auml;sident hervor.     <br />
<br />
So fehlen nach Berechnungen des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) in Deutschland derzeit rund 5.000 &Auml;rzte in Krankenh&auml;usern, davon circa 1200 &Auml;rzte in NRW-Kliniken. Betroffen hiervon sind vor allem die gro&szlig;en Fachgebiete Chirurgie, Innere Medizin und Gyn&auml;kologie. Nach den Worten von Dr. Rossels sind diese Zahlen umso bemerkenswerter, da in Deutschland noch nie so viele &Auml;rzte im Krankenhausbereich t&auml;tig waren wie zum jetzigen Zeitpunkt. Die Zahl der &Auml;rzte in den nordrhein-westf&auml;lischen Krankenh&auml;usern sei allein im Zeitraum 1995-2008 um 4.200 angestiegen, wohingegen im Pflegebereich fast 14.000 Stellen abgebaut wurden.  <br />
<br />
„Dies zeigt, dass die Kliniken auf die Umsetzung der EU-Arbeitszeitrichtlinie reagiert haben und dass die &auml;rztliche Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wurde“ erkl&auml;rte der KGNW-Pr&auml;sident. Die Kliniken h&auml;tten sich damit auch auf das gestiegene Interesse der &Auml;rzte an einer ausgeglichenen Worklife-Balance eingestellt. Angesichts des bestehenden &Auml;rztemangels fordere die KGNW neben einer ma&szlig;geblichen Erh&ouml;hung ausreichend finanzierter Medizinstudienpl&auml;tze auch einen erleichterten Zugang zum Medizinstudium. Der Numerus Clausus als vorherrschendes Zulassungskriterium d&uuml;rfe nicht mehr l&auml;nger zahlreichen geeigneten Bewerbern den Weg in die Medizin erschweren oder gar versperren. <br />
<br />
Kritik &uuml;bte der KGNW-Pr&auml;sident abschlie&szlig;end an der unzureichenden Investitionsfinanzierung der nordrhein-westf&auml;lischen Kliniken durch das Land. So belaufe sich der Investitionsstau in den 418 NRW-Kliniken auf 14,6 Mrd. Euro. NRW liege bei der Krankenhausf&ouml;rderung seit der Neuregelung der Krankenhausfinanzierung 1972 bundesweit in Bezug zur Bev&ouml;lkerungszahl NRW auf einem entt&auml;uschenden 14. Platz und mit 83.286 Euro pro Planbett im Zeitraum von 1991 bis 2008 l&auml;gen die NRW-Kliniken sogar auf dem letzten Platz. <br />
<br />
Dr. Rossels verwies in diesem Zusammenhang auf ein Gutachten von Prof. R&uuml;rup, das von der fr&uuml;heren Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Nach diesem Gutachten m&uuml;ssen die Investitionsmittel bundesweit von 2,7 Milliarden Euro (2007) auf 5 Mrd. Euro aufgestockt werden, um ein ad&auml;quates Investitionsniveau zu erhalten. Demnach m&uuml;ssen in NRW die F&ouml;rdermittel f&uuml;r die Krankenh&auml;user um j&auml;hrlich zus&auml;tzlich circa 700 Millionen Euro f&uuml;r dringend notwendige Investitionen erh&ouml;ht werden, um ein Anwachsen des Investitionsstaus zu stoppen. <br />
<br />
Der KGNW-Pr&auml;sident forderte die Politik und die L&auml;nder auf sicherzustellen, dass den Kliniken die f&uuml;r die medizinische Versorgung und den medizinischen Fortschritt ben&ouml;tigten finanziellen Mittel bereit gestellt und den Kliniken eine ausreichende Refinanzierung von Personal- und Sachkostensteigerungen garantiert werde.<br />
]]></description>
<link>http://www.kgnw.de//presse/pressemitteilungen/2010-03-04-ueberwindung-sektorengrenzen/</link>
<guid>http://www.kgnw.de/28969</guid>
<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:56:57 +0100</pubDate>
</item>

<atom:link href='http://www.kgnw.de/news-rss-feed.xml' rel='self' type='application/rss+xml' />
</channel>
</rss>
