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Fakten zur Tarifauseinandersetzung zwischen Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)

26.06.2006

26.06.2006 - In einer Urabstimmung haben sich 97,1 Prozent der im Marburger Bund organisierten Ärzte an den bundesweit 700 kommunalen Krankenhäusern für einen Streik ausgesprochen.

Schwerpunkt der heute beginnenden Streikaktionen sind zunächst Bayern, Hessen und Baden-Württemberg. Ab Mitte der Woche sollen Kliniken in Bremen und im Saarland folgen. In den 90 kommunalen Krankenhäusern in NRW soll es fürs erste nur Warnstreiks geben. Streitpunkt ist ein vom Marburger Bund geforderter arztspezifischer Tarifvertrag und spürbare Einkommenserhöhungen von bis zu 30 Prozent für die Ärzte.
Hintergrundinformationen zum Tarifkonflikt zwischen VKA und Marburger Bund bietet ein Faktenpapier der VKA vom 9. Juni 2006. Darin wird deutlich gemacht, dass sich die Situation der Ärzte an den Unikliniken der Länder und an den kommunalen Krankenhäusern erheblich voneinander unterscheiden und die Forderungen des MB völlig überzogen sind. Die von der VKA in den Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund vertretene Haltung, dass der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) für die Ärzte hinsichtlich der Einkommens- und Arbeitszeitregelungen deutliche Verbesserungen enthält, wird zusätzlich durch ein aktuelles Gutachten des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) bestätigt.

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